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Schnittzeit – Fatale Irrtümer der Baumexperten (Teil II)

Im Kletterblatt 2012 hatte Johannes Bilharz in seinem Artikel Irrtümer der Baumexperten die Schnittzeitempfehlungen in der Baumpflege kritisiert. Diese Kritik hat ein großes Echo ausgelöst. Neben vielen positiven Rückmeldungen aus der Praxis blieb jedoch die Frage nach den praktischen Konsequenzen für die Baumpflege offen. Da trifft es sich gut, dass die ZTV-Baumpflege derzeit überarbeitet wird. In seinem neuen Artikel untersucht Bilharz die Genese dieser zum allgemeinen Dogma gewordenen Halbwahrheit und macht Vorschläge für eine Neuorientierung.

Die ZTV-Baumpflege in der Fassung von 2006 fasst dezidiert in einem Satz zusammen, was in der Fachliteratur geschrieben und in der Baumpflege zum Credo erhoben wird, in meinen Augen jedoch falsch ist. Neben zwei relativ unwichtigen Ergänzungen steht dort auf Seite 19 nur ein einziger Satz zum Thema Schnittzeit: „Durch Schnittmaßnahmen treten die geringsten Folgeschäden auf, wenn sie während der Vegetationszeit ausgeführt werden, da Wunden dann besser abgeschottet werden und schneller überwallen.“
Das klingt eigentlich relativ harmlos und logisch: Der Schnitt während der Vegetationszeit hat die geringsten Folgeschäden! Der Satz verbietet nicht, im Winter zu schneiden, aber es impliziert diese Forderung. Denn kein Baumpfleger wird im Winter schneiden, weil man ja für den Baum die Folgeschäden minimal halten möchte. Wer möchte das nicht? Warum ich das trotzdem für falsch halte, werde ich im Folgenden erläutern.

Der kurze Satz in der ZTV-Baumpflege sagt Folgendes:

1. Beim Schnitt während der Vegetation sind Überwallung und Wundabschottung am besten.
2. Abschottung und Überwallung sind die wichtigsten Faktoren, die über den Grad der Schäden nach Baumschnitt entscheiden. Andere Faktoren werden nicht genannt.
3. Beim Schnitt während der Vegetation sind die Folgeschäden am geringsten.

Letzter Punkt ist dann auch das, was in Fachbüchern gelehrt, in Artikeln und Werbebroschüren geschrieben und beim Kunden beraten wird. Es ist kurz, prägnant und einprägsam, aber aus meiner Sicht in dieser schlichten Form falsch!

Die 1. Aussage könnte durchaus noch einen richtigen Ansatz enthalten, aber mir ist keine wissenschaftliche Untersuchung bekannt, aus der sich diese pauschale Aussage ableiten lässt. Dazu später mehr. Aber selbst wenn es sich herausstellt, dass „Vegetationsruhe“ und „Vegetationszeit“ hinsichtlich Schädigung deutlich unterscheidbar sind, so zeigt mir die Praxis, dass diese Faktoren nicht die einzigen, ja meist sogar nicht einmal die entscheidenden sind, die Einfluss darauf haben, ob es zu Folgeschäden kommt.

Von meinen praktischen Erfahrungen ausgehend, ist es auch theoretisch schwer vorstellbar, dass es gleichgültig sein soll, wann Maßnahmen während der Vegetation durchgeführt werden, wie das die ZTV ausgibt. Die physiologischen Bedingungen im Baum ändern sich im Jahresverlauf permanent – gerade während der Vegetationszeit – und sind zu verschieden, als dass es gleichgültig sein kann, wann Pflegemaßnahmen am Baum durchgeführt werden. Wenn man dann noch die Variabilität von Baumarten, Lebensphasen und Vitalitätsstufen miteinbezieht, dann ist nur schwer vorstellbar, dass die natürlichen Vorgänge eine so einfache Betrachtungsweise und pauschalierende Schlussfolgerung zulassen.

Diese eher theoretischen Zweifel, gepaart mit meinen jahrelangen praktischen Erfahrungen* haben mich veranlasst, nach der Quelle dieses Schnittzeitdogmas zu suchen. Ich bin auf eine Untersuchung gestoßen, die Ursache für die derzeitige Lehrmeinung bezüglich optimaler Schnittzeit sein könnte. Allerdings sind die in dieser Untersuchung gemachten Schlussfolgerungen nach meinem statistischen Wissen fehlerhaft (siehe Bericht auf Baumpflegeportal.de), damit nicht belastbar oder aussagekräftig und somit als unumstößliche Lehrmeinung nicht haltbar. Nicht deshalb, weil die Erkenntnisse über Abschottungsprozesse und Wundreaktionen nicht stimmen, sondern deshalb, weil der vermeintliche positive oder negative Einfluss unterschiedlicher Schnittzeiten nicht klar belegt ist, schon gar nicht über längere Zeiträume.

Ist die erste Aussage für mich lediglich nicht erwiesen, so sind die Aussagen 2 und 3 meiner Ansicht nach definitiv falsch! Denn diese Aussagen lassen sich in der Praxis sehr leicht widerlegen. Und wenn die Theorie nicht mit der Realität übereinstimmt, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht die Realität falsch, sondern die Theorie. So einfach. Es gibt Fälle, wo „Schnittmaßnahmen während der Vegetation“ dem Baum schaden und ihn sogar zum Absterben bringen können. Und es gibt genügend Beispiele, die zeigen, dass sich Schnittmaßnahmen in der angeblichen „Ruhephase im Winter“ günstig für den Baum auswirken, auch langfristig. Ich habe auf dem Baumpflegeportal unter der Rubrik „Baumpflege“ einige Beispiele ausführlicher dargestellt:

Beispiele für den Einfluss der Schnittzeit bei der Baumpflege
Schnittzeit von Bäumen – Eine Diskussion
Warum schneidet man Obstbäume im Winter?

Physiologisch sensible Vegetationsphasen
Wer die Schere oder Säge zum Schnitt ansetzt, sollte wissen, was im Baum zum Schnittzeitpunkt vor sich geht. Schnitt bedeutet immer eine Verletzung des Baumes und eine Störung des Stoffwechselsystems. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, zu wissen, was im Baum zum Schnittzeitpunkt gerade abläuft (siehe auch Artikel im Baumpflegeportal):

Blattlose Phase: Die inneren Abwehrreaktionen des Baumes sind verlangsamt bis eingestellt. Je früher geschnitten wird, desto länger dauert die „schutzlose“ Phase. Schaderreger haben mehr Zeit, Unheil anzurichten, sind aber in dieser Zeit auch meist nicht sehr aktiv. Was überwiegt, kann nicht so einfach beantwortet werden.

Blattlose Phase: Die Schutzzonen werden durch Schnitt zerstört. Schutzmechanismen helfen dem Baum, die kalte Jahreszeit ohne Blätter (und damit Assimilate) zu überstehen und trotz verlangsamter und eingeschränkter Stoffwechselaktivität zu überleben. Physiologische Schäden durch fehlenden Schutz sind mit Sicherheit höher, je länger diese schutzlose Phase andauert.

Winterausgang, vor dem Blattaustrieb: Knospen wachsen auch während des Winters. Kurz vor dem Blattaustrieb sind sie sehr empfindlich und brechen sehr leicht ab. Reservestoffe sind schon aus den Speicherorganen (Äste, Stamm, Wurzel) mobilisiert und teilweise in die Peripherie (Feinäste) verlagert. Ein Schnitt in der Peripherie (Reduzierung der Feinäste) reduziert deshalb die zur Verfügung stehenden Reservestoffe stärker als zu Beginn der blattlosen Phase. Dadurch ist ein etwas schwächerer Austrieb und damit geringere Vitalität zu erwarten. Das kann aber unter Umständen schnell durch die neue Blattmasse kompensiert werden und dürfte kaum schaden (im Gegensatz zum Schnitt vor oder während der Einlagerungsphase der Reservestoffe im Herbst, s.u.).

Frühjahr: Die Rinde an jüngeren Trieben und Ästen ist im Frühjahr sehr empfindlich und platzt sehr leicht weg (z.B. sehr ausgeprägt bei Kiefern oder Mammuts), weshalb man bei der Pflege besonders vorsichtig sein muss. Jeder erfahrene Baumpfleger kennt das Problem. Der Baumschuler hingegen nutzt diese Zeit für Veredlung, gerade weil sich die Rinde so leicht löst.

Frühjahr bis Frühsommer: Die Hochphase der Assimilationsleistung und die Hauptphase von Längen- und Dickenwachstum. Ein Schnitt in dieser Phase regt Neutriebbildung und teilweise auch die Verzweigung an. Junges Gewebe ist allerdings immer anfälliger gegen Verbiss und Schaderreger. Diese höchste Leistungsphase des Baumes ist zugleich oft auch die aktivste Phase von schädlichen Organismen. Ob diese Phase günstig ist oder nicht, hängt von der vorherrschenden Situation ab. Diese kann man nur für konkrete Fälle ermitteln: Welcher Baum, welches Stadium, welcher Schädling etc.

Laubaustrieb bis Laubfall: Schnittwunden sind immer Eintrittspforten für Schaderreger, aber selbst so kleine Wunden, wie sie durch Blattfall an der Basis des Blattstieles entstehen, können Eintrittspforten für Schadorganismen sein. Viele Schadorganismen haben zu unterschiedlichen Zeiten „während der Vegetationszeit“ ihr höchstes Infektionspotential z.B. durch Sporenflug. Ob Sporenflug gefährlich ist, kann deshalb nur situationsbedingt für konkrete Fälle abgeschätzt werden.

Frühsommer bzw. Triebabschlussphase: Spät gebildete Triebe (evtl. provoziert nach Schnitt im späten Frühjahr) reifen oft nicht bis zum Winter aus und sterben ab. Der Triebabschluss wird gestört, wenn man vor der Ausreifungsphase eines Triebes schneidet. Das ist bei älteren Bäumen sicherlich nicht das große Problem, weil die Wüchsigkeit nicht sehr hoch ist. Baumpfleger sollten das aber wissen.

Sommer: Die Assimilationsleistung kann vermindert werden, wenn man in einer Phase schneidet, in der keine neuen Triebe und damit Blätter mehr gebildet werden können. Bei vielen Obstbäumen ist das z. B. die Zeit ab Juni/Juli. Es gibt aber auch kompensatorische Effekte, dass nämlich vorhandene Blätter mehr leisten, wenn andere ausfallen. Das macht sich der eigentliche „Sommerschnitt“ im Obstbau zu Nutze. Dort werden beim sogenannten „Sommerschnitt“ bzw. „Sommerriss“ einjährige Triebe entfernt, die sowieso im Winter entfernt werden würden. Die Früchte erhalten mehr Sonne und die verbliebenen Triebe reifen besser aus und die Blätter werden besser belichtet, wodurch sie mehr Assimilate produzieren. Das hat mit dem „Sommerschnitt“, wie ihn viele Baumpfleger als Begriff verwenden, recht wenig zu tun. Deshalb bedarf es hier einer klaren Unterscheidung bzw. Definition!

Sommer bis Herbst: Die Hochphase der Reservestoffeinlagerung wird viel zu wenig beachtet. Sie wird empfindlich gestört, wenn man in der Hauptphase der Einlagerung schneidet. Reservestoffe sind wichtig für die Winterhärte, die Atmung im Winter und auch für den Stoffwechsel. Es findet sogar Zellteilung statt z. B. in den Meristemen von Knospenanlagen. Auch die Wurzeln wachsen weiter (von wegen „Ruhephase“). Und Reservestoffe sind natürlich sehr wichtig für den Neuaustrieb im Frühjahr.

Was sagt uns das? Zunächst einmal möchte ich nur aufzeigen, dass mehr beachtet werden muss als Abschottung und Kallusbildung. Ein Schnitt greift zu jedem Zeitpunkt in die Baumphysiologie ein. Jede Zeit hat ihre spezielle Problematik, die man als Baumpfleger kennen und im Auge behalten muss. Wer wie die ZTV-Baumpflege lediglich sagt „Schnitt am besten während der Vegetation“, der verkürzt unzulässig!

Obstbäume
Oft wird der Obstbaumschnitt von Baumpflegern als rückständig belächelt, weil Obstbauern immer noch im Winter ihre Bäume schneiden, wo doch bewiesen zu sein scheint, dass der Schnitt während der Vegetation weniger schadet. Mancher Baumpfleger trägt diese Erkenntnisse nach außen und belehrt seine Kunden, Obstbäume „während der Vegetation“ schneiden zu lassen, das seien die neuesten Erkenntnisse der modernen Baumbiologie. Auch immer mehr Obstbaumbücher und Berater greifen diese Argumentation auf, im guten Glauben, dass Wundabschottung und Kallusbildung entscheidend seien für die Gesunderhaltung der Bäume, weil es die Wissenschaft bewiesen hätte. (Infos zum Winterschnitt bei Obstbäumen).

Kopfbäume
Auch weg von den Obstbäumen, beim Schnitt von Kopfbäumen, scheint man vergessen zu haben, warum es wichtig ist, im Winter zu schneiden. Am Bodensee-Ufer auf einer Promenade habe ich letztes Jahr Kopfplatanen gesehen, die von ausgebildeten Baumpflegern im Sommer geschnitten wurden. Mit Sicherheit im guten Glauben, es richtig zu machen. Ein Trauerspiel. Die Bäume schwächeln und man trauert mit ihnen. Kopfbäume müssen im Winter geschnitten werden, wegen der Reservestoffe! Gibt es ein Baumpflege-Fachbuch, das explizit und vehement darauf hinweist? Ich kenne keins.

Was ist nun mit Winterschnitt?
Dass es in vielen Fällen äußerst wichtig ist, im Winter zu schneiden, wird nicht explizit in Büchern erwähnt (weder in Obstschnittbüchern noch in Baumpflegefachliteratur), weil Winterschnitt früher selbstverständlich war und man wahrscheinlich die wahren Gründe heute vergessen hat. Jeder schreibt vom anderen ab und vergisst, bei Systemänderungen alles neu zu hinterfragen. Gefragt, warum Obstbäume im Winter geschnitten werden, werden heute meist nur als Gründe angegeben, der Bauer hätte im Winter mehr Zeit oder man könne die Äste besser überblicken. Das mag schon richtig sein, aber als Begründung für generellen Winterschnitt taugt das nicht. Wenn dem so wäre, hätte der Bauer ja auch noch gleich seinen Weizen in dieser Zeit aussäen können. Und nicht nur ich habe als Baumschnittexperte auch den Überblick, wenn Äste belaubt sind.

Wenn der Winterschnitt Nachteile gegenüber dem Frühjahrs- oder Sommerschnitt gehabt hätte, dann hätte der Bauer den Winterschnitt schnell wieder bleiben lassen. Diese Begründungen sind für mich deshalb völliger Quatsch, leider oft auch zitiert von vermeintlichen Obstbaumexperten und Agrarhistorikern, die wahrscheinlich keine Praxis haben und voneinander abschreiben. Oder noch banaler: Solche Sätze lassen sich sehr leicht merken. Sie sind unwichtig und banal, aber einprägsam und wie so oft, sie klingen durchaus logisch. Das alleine darf aber nicht der Grund sein, alles zu glauben, weil es logisch klingt. Gerade die Wissenschaft müsste das wissen. Oder vielleicht doch nicht? Noch immer geistert z.B. die Lehrmeinung durch Schulbücher, Kirche und König hätten dem Kolumbus nicht geglaubt, dass die Erde keine Scheibe sei.

Reservestoffe
Der Hauptgrund für den Winterschnitt liegt in der Baumphysiologie begründet. Der Obstbauer möchte Jahr für Jahr immer wieder gesunde Jungtriebe. Die bekommt man nicht, wenn man einfach ziellos während der Vegetation schneidet, sondern dann, wenn der Baum optimal Reservestoffe einlagern konnte. Und wenn es dem Baumschneider dann noch gelingt, durch die Art des Schnittes die Reservestoffe so in die Knospen zu steuern, dass die Reservestoffe nicht nutzlose Wasserschosse bringen, sondern produktiv gleichmäßig in alle Knospen umgeleitet werden, dann hat er alles richtig gemacht. Wie das gemacht wird, dazu habe ich Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen, die ich zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen und veröffentlichen werde.

Vitalität
Mit Schnitt im Winter regt man bei normal gesunden Bäumen durchaus die Vitalität an. Wahrscheinlich ist das Wort „Vitalität“ in der Baumpflege in Verruf geraten, weil einst im Winter Bäume wild gekappt wurden, danach stark ausgetrieben haben und die nachgewachsenen Äste nach einigen Jahren auf der ausgefaulten Kappungsstelle ausgebrochen sind. Treiben die Bäume nach Winterkappungen stark aus, meint der Kunde, alles sei gut, weil der Baum doch wieder grün aussehe und offensichtlich vital sei. Der Baumpfleger hingegen sieht, dass der Baum zwar sehr wüchsig ist und viele junge kräftige Triebe schiebt, aber er ist fokussiert auf die zweifellos schädliche Faulstelle, und der eigentlich vitale Austrieb wird deshalb als Negativ eingelesen. Aber nicht die Vitalität oder Wüchsigkeit ist schlecht, sondern es ist die nicht fachgerechte Astabnahme der Kappung. Hierin liegt der Hauptfehler und nicht im vermeintlich falschen Schnittzeitpunkt im Winter.

Richtige Schnittführung
Shigo, Dujesiefken und viele andere Wissenschaftler haben wertvolle Hinweise dafür gefunden und veröffentlicht, wo und wie geschnitten werden muss, damit man den Baum wenig schädigt. Wenn beim Abschneiden eines Astes vor dem Stammgewebe geschnitten wird (Astkragen), dieses also unverletzt bleibt, dann fault erst mal hauptsächlich das abgestorbene Astgewebe ab bis zum ehemaligen Knospenansatz. Es gibt in den meisten Fällen eine Faulstelle, die jedoch nicht unbedingt sonderlich schlimm ist, solange nur Gewebe vom weggeschnittenen Ast verletzt wurde (natürlich abhängig von der Baumart). Leider scheint es jedoch hinsichtlich Schnittzeiten nur Versuche zu geben, bei denen nicht fachgerecht geschnitten bzw. immer auch Stammgewebe verletzt wurde. So verwundert nicht, wenn die Fäule sich nach Verletzungen schnell in axialer Richtung ausbreitet. Das hat aber nichts mit “best practice“ zu tun. Die Vorgaben in der ZTV sollten sich aber an „best practice“ orientieren.

Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich Einfluss der Schnittzeit auf Abschottung
Ich habe oben behauptet, die Aussage „Abschottung und Wundreaktionen verlaufen günstiger für den Baum, wenn während der Vegetation geschnitten wird“ ist nicht hinreichend wissenschaftlich abgesichert. „Stopp, das ist doch erwiesen“, werden viele sagen, „dazu gibt es Untersuchungen! Schließlich verweisen die Fachbücher darauf.“ Doch meine Praxiserfahrung sagt mir etwas anderes. Deshalb bin ich dieser Sache nachgegangen. Bei meiner Suche nach Grundlagen-Forschungsarbeiten zu diesen Aussage, bin ich immer wieder auf Verweise zu Shigo, Liese und Dujesiefken gestoßen. Dabei fiel mir ein Artikel in einer seriösen wissenschaftlichen Fachzeitschrift auf. Der Titel klang vielversprechend: „Einfluss der Verletzungszeit auf die Wundreaktionen verschiedener Laubbäume“ **. Wunderbar, dachte ich, der Titel formuliert genau das, worum es geht. Diese Arbeit versprach mir die Antwort darauf zu geben, auf welcher (vermeintlich) wissenschaftlichen Grundlage die Aussagen der ZTV und der anderen Fachbücher und die gängige Lehrmeinung in der Baumpflege beruhen. Und in der Tat, nach Durchsicht des Artikels halte ich es für durchaus möglich, dass diese Arbeit wirklich die Grundlage für die Schnittzeitempfehlungen ist. Denn in der Zusammenfassung steht klar und deutlich: „Bei Pflegemaßnahmen an Laubbäumen sollten daher möglichst keine Verletzungen während der Ruheperiode erfolgen.“

Praxisfremd und fraglich
Die Herleitung dieser Schlussfolgerungen hat mich jedoch schockiert. Die Versuche waren praxisfremd (dicke Bohrungen durch den ganzen Stamm bis ins Mark) und statistisch ohne signifikante Ergebnisse (zu wenig Wiederholungen, zu viele nicht vergleichbare Unterschiede). Trotzdem wurden am Ende Aussagen abgeleitet, die nicht im Geringsten durch die Versuche abgedeckt waren. Aus nicht praxisrelevanten „Bohrungen“ wurden allgemeine „Verletzungen“ und „Astungen“ und so wird dann still und heimlich daraus „Baumschnitt im Allgemeinen“. Es wurden grafische Darstellungen präsentiert, die nach meinen statistischen Kenntnissen nicht geeignet sind, Aussagen abzuleiten bzw. anders interpretiert hätten werden müssen. Obwohl die Versuche statistisch keine klaren Ergebnisse lieferten, wurden die optischen Unterschiede in den Grafiken freizügig interpretiert und gedeutet, ohne dabei deutlich auf die eingeschränkte Aussagekraft hinzuweisen.

Unsauberer Vergleich
Eine weitere Unstimmigkeit in der Darstellung der Autoren ist für mich der Vergleich von Messergebnissen, die m. E. nicht vergleichbar sind. Die Ausbreitung von Fäulen bei Verletzung zu unterschiedlichen Zeiten wurde miteinander verglichen, obwohl die Versuchszeiträume der einzelnen Messungen stark voneinander abwichen. Das wird nur am Rande erwähnt und nicht weiter diskutiert. Mir aber erscheint dieses Detail sehr wichtig. Schließlich macht es doch einen Unterschied, ob eine Verletzung 16 Monate alt ist oder nur acht.

Kurze Versuchsdauer
Die Versuchsdauer selbst war auch sehr kurz, verglichen mit den abweichenden Versuchszeiträumen. Auch das fand keine Würdigung in der Ergebnisdiskussion. Baumpflege geht von nachhaltiger Pflege aus, da wäre es schon wichtig zu wissen, ob nach 10 Jahren die Unterschiede kompensiert oder verstärkt werden. Zumindest hätte ich mir gewünscht, dass diese Frage aufgegriffen und erörtert wird. Und auch hier die Frage: Wie wirkt sich fachgerechter Schnitt aus?

Verletzungszeiten ohne Verlauf
Es wurden lediglich vier bis fünf Zeitpunkte für die Verletzungen ausgewählt. In welcher physiologischen Phase sich die einzelnen Bäumen zu diesem Zeitpunkt befanden, wurde weder untersucht noch wurde auch nur ansatzweise auf die Thematik eingegangen. Am Ende bezieht sich die Empfehlung auf die ganze Vegetationszeit, obwohl nur vier bis fünf von 365 Tagen als Verletzungszeit ausgewählt wurden. Der physiologische Zustand der Bäume ändert sich aber von Tag zu Tag (siehe meine Auflistung oben im Artikel). Auch dies wurde nicht weiter diskutiert.

Falsche Schlussfolgerungen
Die Methodik oder die Darstellung der Ergebnisse hätten mich an sich nicht verwundert. Es ist oft unmöglich, auf direktem Wege zu Ergebnissen zu kommen, weshalb es normal ist, durch Indizien oder Abstraktionen zu weiteren Erkenntnissen zu kommen. Aber was mich an dieser Veröffentlichung schockiert, war die – wie ich meine – folgenschwere, nicht zulässige Schlussfolgerung über den Einfluss der Schnittzeit, die aus den Versuchsergebnissen abgeleitet worden ist. Sie ist m. E. falsch. Sie mündet am Ende in einer schlichten monokausalen Empfehlung für alle Laubbäume, „am besten zu Ende oder zu Beginn der Vegetation zu schneiden“, als gäbe es die selbst von den Autoren zitierten Unterschiede nicht. Diese Schlussfolgerung kann m. E. aus den vorhandenen Daten nicht hergeleitet werden, weil die Verletzungen nicht praxisgerecht waren und andere Einflussfaktoren überhaupt nicht berücksichtigt wurden. Das Tragische ist, dass die Empfehlungen zum Glaubensbekenntnis einer ganzen Branche geworden sind.

Einziges Ergebnis
Die einzigen Ergebnisse in der oben zitierten Arbeit, die konkrete Aussagen zulassen, sind die Unterschiede und z. T. gegensätzliche Reaktionen bei den Baumarten, was auf baumartenspezifische Abwehr-Strategien hindeutet, was die Autoren auch so benennen. Die Unterschiede sind so klar und deutlich, dass auch ohne statistische Signifikanz die getroffenen Schlussfolgerungen gemacht werden dürfen. Allerdings muss trotzdem zumindest in der Diskussion darauf hingewiesen werden, dass auch diese „klaren“ Unterschiede nicht statistisch abgesichert sind (ausführlichere Darstellung meiner Kritikpunkte zur Veröffentlichung).

Der richtige Blick
Welche Auswirkungen unterschiedliche Schnittzeiten langfristig haben und ob man Bohrungen mit fachgerechtem Schnitt gleichsetzen kann, dazu konnte ich noch keine Untersuchungen finden. Wohl kenne ich aber viele Beispiele aus der Praxis, die in meinen Augen klar zeigen, dass beispielsweise der Energiehaushalt des Baumes und die Schnittführung sehr oft, wahrscheinlich sogar in den meisten Fällen, mehr Einfluss auf Folgeschäden haben als Abschottung und Kallusbildung.

Schnittführung, Schnittstärke, Schnittmethode, Schnittzeit, sind in Ihrer Wechselwirkung viel komplizierter, als wir es uns wünschen. Wenn man dann noch Witterung davor und danach, Schädlingsbefall, Infektionsgrad und Nährstoffzustand hinzunimmt, das Baumalter, den Baumzustand, die Baumart und den phänologischen Zeitpunkt in die Betrachtung mit einfließen lässt, muss eigentlich jedem klar werden, dass wir etwas bescheidener und leiser werden müssen in dem, was wir glauben zu wissen. Mit einfachen Rezepten wie „Schnitt während der Vegetation“ kommen wir hier nicht weiter, im Gegenteil. Eine derartige Pauschalierung ist sogar gefährlich für Bäume.

Wie vorgehen?
Die Wissenschaft ist systembedingt in der Erforschung der Baumphysiologie sehr eingeschränkt handlungsfähig, weil so viele Wechselwirkungen nicht isoliert betrachtet werden können und die Versuchszeiten viel zu lang sind. Trotzdem ist die Wissenschaft aufgefordert, weiter an Detailfragen zu forschen. Vieles ist eben nur in systematischer Betrachtungsweise zu ergründen. Praktiker leben von Erfahrungen und dazu braucht es ein langes Berufsleben, um zu brauchbaren Erkenntnissen zu kommen. Hinzu kommt, dass Gefühle und individuelle Eindrücke stark täuschen können. Trotzdem ist aber gerade die Praxis sehr nahe an der Wirklichkeit, weil sie, anders als Versuche, die Natur mit all ihren Wechselwirkungen ungeschminkt erlebt. Wir sollten deshalb versuchen, diese praktischen Beobachtungen von Vielen zu sammeln, zu ordnen und zu interpretieren. Wir sollten uns davor hüten, Teilergebnisse isoliert als pauschales Glaubensbekenntnis auszugeben, wie dies mit der Schnittzeitempfehlung geschehen ist.

Mein Vorschlag
Deshalb schlage ich vor, einen Arbeitskreis von Baumfachleuten zu installieren, der wissenschaftliche Erkenntnisse mit der Praxis vergleicht und dann für konkrete Fragestellungen Empfehlungen erarbeitet. Als Vorbild könnte die Arbeitsgruppe der Gartenamtsleiter dienen, die sich regelmäßig trifft und eine Empfehlungsliste für Straßenbäume veröffentlicht (GALK). Der in der Arbeitsgruppe erstellte Schnittzeit-Empfehlungskatalog muss permanent reflektiert und angepasst werden. Baumpfleger sollten nach den Empfehlungen handeln und die Resultate weiterhin kritisch in ihrer Praxis beobachten. Durch ihre Rückmeldungen können die Empfehlungen korrigiert und optimiert werden. So dürfte im Laufe der Jahre ein Empfehlungskatalog für viele spezielle Anwendungen und Ziele entstehen, auf die Baumpfleger und Auftraggeber zurückgreifen können.

Sind Maßnahmenziel, Baumart, physiologischer Baumzustand zum Schnittzeitpunkt und das physiologische Baumalter bekannt, könnte der Baumpfleger dann mit Hilfe des Empfehlungskataloges Schnittzeiten begründen und empfehlen. In vielen Fällen würden sich schnell klare Handlungsmuster einspielen, weil sich Ziele wiederholen und Ausgangslagen sich gleichen. Oft hat die Schnittzeit sowieso kaum einen entscheidenden Einfluss auf die zu erwartende Wirkung. So wird man beispielsweise problemlos das ganze Jahr Totholz schneiden oder Bäume fällen können ohne schädigenden Einfluss auf die Baumgesundheit. Leichte Schnitteingriffe und Korrekturen unterliegen ebenso wenig einer baumphysiologischen Beschränkung, weil kleinere Verletzungen immer irgendwie vom Baum kompensiert werden können, oder es nicht entscheidend das Wohl des Baumes mindert. Interessant wird es dann, wenn starke Eingriffe in das System Baum geplant sind. Hier müssen die diversen Problematiken in ihren Wechselwirkungen genau geprüft werden. Danach erfolgt die Abschätzung, ob durch Beachtung der Schnittzeit die zu erwartenden Probleme verhindert oder minimiert werden können. Das kann im einen Fall dazu führen, dass Schnittmaßnahmen nach dem Austrieb empfohlen werden oder der August günstiger ist oder vielleicht vor dem Austrieb oder sogar im frühen Winter für die Ausführung der bessere Zeitpunkt ist.

Was soll in die ZTV?
Die derzeitige kurze und pauschale Aussage in der ZTV-Baumpflege (Fassung 2006) kann so nicht bleiben. Sie ist falsch und muss geändert werden. Die ZTV-Baumpflege ist jedoch kein Lehrbuch. Und wenn es keine pauschalen, klaren Empfehlungen geben kann, dann bleibt nur, allgemein zu formulieren, wovon die richtige Schnittzeit abhängt und was beachtet werden soll. Die ZTV könnte jedoch auf die konkrete Empfehlungsliste des von mir vorgeschlagenen Arbeitskreises verweisen. Ich habe auf Baumpflegeportal.de einen Textvorschlag für die ZTV als Diskussionsgrundlage und Anregung formuliert. Derzeit wird die ZTV überarbeitet. Jetzt ist eine günstige Zeit zu handeln.

* Zum Erfahrungsschatz gehören auch vor 33 Jahren von mir gepflanzte Obstbaume, die von Beginn an nur von mir geschnitten wurden und die nach herkömmlicher Lehrmeinung zu 100 % geschädigt waren, weil 90 % des Kambiums am Stamm in einem strengen Winter in der Jugendphase von Hasen abgefressen wurde (Beispiele für den Einfluss der Schnittzeit in der Baumpflege).
** DUJESIEFKEN, D.; PEYLO, A.; LIESE, W., 1991: Einfluß der Verletzungszeit auf die Wundreaktionen verschiedener Laubbaume und der Fichte. Forstwiss. Centralblatt, Hamburg und Berlin, 110, (6), 371-380.

Der Autor: Johannes Bilharz (E-Mail)

 

Im Kletterblatt:
Schnittzeit – Fatale Irrtümer der Baumexperten (Teil I) (Kletterblatt 2012)

Auf dem Baumpflegeportal:
Beispiele für den Einfluss der Schnittzeit bei der Baumpflege
Kritische Betrachtungen einer wissenschaftlichen Untersuchung zur Schnittzeit
Schnittzeitempfehlungen in der ZTV – Änderungsvorschläge
Was passiert im Baum im Jahresverlauf?
Schnittzeit von Bäumen – Eine Diskussion
Warum schneidet man Obstbäume im Winter?

Ergänzende Artikel des Autors

Online blättern im Kletterblatt 2013: "Schnittzeit Teil I" Nach oben

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